| Aktuelles | |
"Ethik geht alle an!" Eine Veranstaltung des Landesarbeitskreises Kirche und Sport NRW in der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“ in Mülheim a. d. Ruhr vom 11. bis 12. November 2011. Hauptreferentin war Frau Silvia Schenk. Frau Schenk wurde 1. Juni 1952 in Rotenburg geboren. Als Leistungssportlerin erreichte Sie am 31. Juli 1971 in Lübeck den Weltrekordtitel im 4×800-Meter-Staffellauf. Nach ihrer sportlichen Karriere war sie Richterin am Arbeitsgericht und ist heute Vorsitzende von Transpareny Deutschland. |
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Eröffnung der Autobahnkirche am 30. Mai 2010 Die Epiphanias-Kirche der Selbständig-Evangelisch-Lutherischen Kirche an der A40, Anschlusstelle Bochum-Hamme, war zum Eröffnungsgottesdienst voll besetzt. Prominenz aus dem ganzen Land hatte sich angesagt und eingestellt: gemeinsam mit dem Bundestagspräsidenten Dr. Norbert Lammert, Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz, Pfr. Karl-Heinz Gerth und Dr. Fritz Pleitgen durchschnitt der Verkehrsminister des Landes NRW, Lutz Lienenkämper, das Band vor der Kirche. Das Projekt „Autobahnkirche“ ist von Beginn an en ökumenisches Projekt, an dem sich die Evangelischen Landeskirchen ebenso beteiligen wie die Russisch-Orthodoxe Kirche und die ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen) in Bochum. Hier ist ein neuer Ort zum Verweilen und zum Auftanken entstanden. 100.000 Menschen fahren hier täglich vorbei. Kirchenführungen finden statt, es gibt Gesprächsangebote, Lesungen, Konzerte und Ausstellungen. Die Kirche ist täglich und verlässlich von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Weitere Informationen und eine Anfahrtbeschreibung unter www.autobahnkirche.info
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Fremdsprachige Gemeinden schließen sich zusammen DORTMUND - Sie stammen aus Angola, Ghana, Togo, Kamerun, Südkorea, Indien, Finnland, Ungarn oder dem Nahen Osten und leben in Nordrhein-Westfalen. Sie verbindet der Wunsch, auch in Deutschland Gottesdienste in ihrer eigenen Muttersprache zu feiern, Lieder aus der eigenen Kultur zu singen, mit Landsleuten eine christliche Gemeinde zu bilden. Etwa 450 evangelische Migrationsgemeinden, oder „Gemeinden anderer Sprache und Herkunft“, wie sie auch genannt werden, gibt es in Nordrhein-Westfalen. Davon liegen 80 Prozent auf dem Gebiet der rheinischen Kirche und 20 Prozent auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW). Laute Trommeln im Gottesdienst Einige, wie zum Beispiel die finnische-lutherische Gemeinde oder die koreanisch-reformierte unterscheiden sich, abgesehen von der Sprache, nur wenig von einer westfälischen Gemeide und ihrem Gottesdienst. Andere könnten kaum verschiedener sein: Sie heißen „Parish World Evangelical Ministry“ oder „Kirche des Herrn Jesus Christus in der Welt“, ihre Gottesdienste sind charismatisch geprägt, dauern mehrere Stunden und sind von lauten Trommeln und Gesängen begleitet. Etwa 140 Gemeinden haben sich jetzt zur „Liste fremdsprachiger Gemeinden“ in NRW zusammengeschlossen, darunter 40 auf dem Gebiet der EKvW. Regelmäßige jährliche Treffen der „Listengemeinden“ dienen dem Austausch und der weiteren Vernetzung und der inhaltlichen Zusammenarbeit. In Westfalen nimmt das Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung (MÖWe) diese Zusammenarbeit wahr und ist Ansprechpartner für die Migrationsgemeinden. Wie Kirchen mit Armut umgehen Mehr als 50 Vertreterinnen und Vertreter von Migrationsgemeinden haben sich kürzlich zu einem gemeinsamen Austausch in Dortmund getroffen. Es ging um das Thema „Leben an der Grenze - wie Kirchen mit Armut umgehen“. Pfarrerin Birgit Worms-Nigmann aus der Lydia-Gemeinde berichtete über die Herausforderungen, vor der die Gemeinde im Dortmunder Norden steht: In dem Stadtteil, der von Arbeitslosigkeit und Armut geprägt ist, organisiert die Gemeinde Mittagessen und Übermittagsbetreuung für Schulkinder oder zeigt im „Cookiemobil“, wie man sich gesund ernähren kann. Tauffeier im Gemeinderaum Tauffeste werden veranstaltet, bei denen mehrere Familien ihre Kinder gemeinsam taufen lassen und anschließend auch in den Gemeinderäumen feiern. Die Koreanisch-reformierte Gemeinde in Dortmund, von deren sozialer und missionarischer Arbeit Pfarrer Jaeh-Oh Lee berichtete, setzt sich aus Menschen zusammen, die in den 70er und 80er Jahren nach Deutschland kamen und heute überwiegend dem Mittelstand angehören. Entsprechend ihrem Leitmotiv „Der Glaube ist durch die Liebe tätig“ (Galater 5,6) startet die Gemeinde Projekte für obdachlose Menschen, verbunden mit Missionseinsätzen. (Quelle: www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/fremdsprachige-gemeinden-schliessen-sich-zusammen) | Pastor Dr. George Melel diskutiert mit anderen Mitgliedern aus den Migrationsgemeinden. Foto: MÖWe
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